Zum Inhalt springen
Entwickler & Kollege Alexander Ortner

Hi, ich bin Alexander Ortner.
Der Kopf hinter Praxido.

Ich bin Psychotherapeut, Supervisor und Software-Entwickler. Hier erzähle ich dir, wie aus anfänglichen Erleichterungen für meine eigene Praxis eine smarte und sichere Praxisverwaltung entstanden ist, die mich heute selbst jeden Tag begeistert.

Wie alles begann

Meine ursprüngliche Motivation war simpel: Bei der von mir verwendeten Praxissoftware waren mir einige Dinge zu kompliziert, der Funktionsumfang hat oft nicht zu meinem Arbeitsalltag gepasst und essenzielle Features fehlten schlichtweg. Daher habe ich vor einiger Zeit angefangen, kleinere technische Lösungen nur für mich selbst zu bauen.

Eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, die ich davor mühsam in Excel gepflegt habe, eine klare Übersicht über offene Rechnungen und ein unkomplizierter E-Mail-Versand waren die ersten Schritte. Irgendwann wuchs das Projekt: Plötzlich kamen mobile Smartphone-Funktionen wie das Fahrtenbuch oder das Abfotografieren von Belegen dazu. Ich experimentierte in den Nächten mit lokaler Künstlicher Intelligenz (LLM), um Diktate zusammenzufassen, ohne den Datenschutz zu verletzen.

Vor über 25 Jahren habe ich das Programmieren in der HTL gelernt und nebenbei immer wieder Web-Projekte gebastelt. Mit neuen Technologien (wie KI-gestütztem Programmieren) öffneten sich jedoch plötzlich ungeahnte Möglichkeiten. In hunderten Stunden Entwicklungsarbeit wurde aus den vielen Einzellösungen schließlich ein großes, in sich greifendes Ganzes: Praxido. Zuerst nur für mich selbst gedacht, haben mich Kolleg:innen und Freund:innen schließlich motiviert, die Software weiterzuentwickeln und sie "auf den Markt" zu bringen.

Praxido aus sechs Perspektiven

Als Psychotherapeut...

...weiß ich genau, was wir tagtäglich brauchen. Datensicherheit für meine Klient:innen stand von Tag 1 an an oberster Stelle.

Als Supervisor...

...weiß ich, dass Leistungen und Rechnungen unterschiedlich und individuell aussehen können und es dafür flexible, einfache Vorlagen benötigt.

Als Steuerzahler...

...und Sozialversicherungszahler brauche ich eine gute Übersicht, Planbarkeit und Einfachheit, um die bürokratischen Pflichten am Jahresende stressfrei zu erledigen.

Als Sozialarbeiter...

...bin ich der Überzeugung, dass essenzielle, gute Software fair und vor allem leistbar bleiben muss – mit transparenten und nachvollziehbaren Kosten.

Als HTL'er...

...weiß ich, worauf es bei stabiler Software, einer sauberen Architektur und der logischen Struktur einer Datenbank ankommt.

Und als Vater...

...weiß ich, dass unsere Lebenszeit das kostbarste Gut ist, das wir haben. Und diese Zeit gehört nicht Excel-Tabellen, sondern der Familie.

Haltung

Datenhoheit & Local-First (Kein Cloud-Zwang)

Praxido ist auf mindestens 30 Jahre ausgelegt – genau so lange werde ich es als Therapeut selbst nutzen. Das wichtigste Prinzip dabei: Datenhoheit. Alle sensiblen Praxisdaten liegen lokal auf deinem Gerät und fließen nicht in die Cloud zu Google, Microsoft oder KI-Konzernen wie OpenAI. Selbst ohne Internet oder aktive Lizenz hast du immer Zugriff auf deine Akten. Was in deiner Praxis passiert, bleibt in deiner Praxis.

Klare Haltung zu KI in der Therapie

Künstliche Intelligenz bietet tolle Möglichkeiten, aber in der Ausbildung (unter Supervision) lehne ich sie zur Dokumentation der 600 geforderten Praxisstunden ab. In dieser Phase geht es essenziell um die Entwicklung der eigenen therapeutischen Persönlichkeit – das darf keine Maschine übernehmen. Deshalb schalte ich KI-Funktionen im vergünstigten Ausbildungspaket bewusst nicht frei, sondern erst für fertige Therapeut:innen.

Fairness & Warum ein Abo-Modell?

Ich lebe von meiner Arbeit als Psychotherapeut, nicht von dieser Software. Dennoch ist ein faires Abo-Modell nötig, um laufende Kosten (Zertifikate, App-Stores, Server, Support) und gesetzliche Updates zu decken. Dabei ist mir Fairness wichtig: Der Preis soll niedrig und transparent sein, ohne Mitbewerber aggressiv zu unterbieten – denn hinter diesen stehen Teams, die ihren Lebensunterhalt damit bestreiten müssen. Ehrliche Konkurrenz ist mir lieber als ein Preiskampf.

Macht ein Umstieg überhaupt Sinn?

Um ganz ehrlich zu sein: Oft rechtfertigt es den Aufwand nicht. Wenn du mit deiner aktuellen lokalen Software zufrieden bist: Never change a running system. Wenn du aber künftig deine Steuer (E1a) selbst machen willst oder dir Funktionen wie ein automatisiertes GPS-Fahrtenbuch oder Tablet-Mitschriften fehlen, lohnt sich der Blick. Und falls du wechselst, helfe ich dir persönlich beim Daten-Import – melde dich einfach!

Mehr zu meiner therapeutischen Arbeit findest du auf meiner Praxis-Website:
www.psychotherapie-ortner.at

Lass uns in Kontakt bleiben!

Feedback, Fragen oder Anregungen? Schreib mir an hallo@praxido.at.